Ich war ein “Cream Junkie”

Haben Sie den Begriff “Cream Junkie” schon einmal gehört? So nennt man Menschen mit naturkrausem Afrohaar, die versuchen, ihr Haar – meist mit Chemie – zu glätten. Und wenn sie erst einmal damit begonnen haben, können sie nicht damit aufhören und spüren einen Zwang in sich, dieses immer und immer wieder zu tun, nur um glatte Haare zu haben. Ja, auch ich war so ein „Cream Junkie“. Als mir nämlich irgendwann bewusst wurde, welche kruden und verdrehten Haare da auf meinem Kopf wuchsen, trieb es mich sofort zu einem Frisiersalon, um mir selbst einen anderen Look verpassen zu lassen. Ich wollte glatte, gerade Haare – für immer und um jeden Preis.

Jedoch nach fast 35 Jahren, in denen ich mein Haar einfach so habe wachsen lassen, war die Chance auf glatte Haare vorbei. Ich begann, nur um glatte Haare zu tragen, diese dauernde und unangenehme Prozedur mit Juckreiz, Brennen und vor allem der ständigen Frustration, mich immer schlechter und müder zu fühlen. Mein Haar wurde dabei immer dünner und brüchiger. Es sah nach einiger Zeit einfach nicht mehr gut aus, sondern schlimmer als vorher. Der Schaden, der durch die harten und schädlichen Chemikalien und rabiaten Behandlungen entstand, war nicht zu übersehen – egal, wie ich auch versuchte, das zu verbergen.

So entschied ich mich für die Natur

Ungeduldig überprüfte ich jeden Morgen meine Haare und grübelte: „Wie wird es heute wohl aussehen?“, „Was für ein Durcheinander entsteht auf meinem Kopf?“, „und was, wenn ich mit meinen Haaren fürchterlich aussehe?“. Doch komme was wolle, kein Weg brachte mich zurück zum Glätten. Ich bereitete mich auf das Schlimmste vor und war bereit, die natürliche Beschaffenheit meiner Haare zu akzeptieren … aber nicht kampflos! Mit dem Ziel, meine Haare in Zukunft einigermassen ansehnlich zu stylen, versuchte ich jedes Produkt, dass mir schnelle, schöne und leicht zu pflegende Locken versprach. Also investierte ich viel Geld und Zeit, Haarpflegemittel zu finden, die krause, lockige oder gewellte Haare versprachen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht immer so genau wusste, was ich mir da meinen Haare und meiner Kopfhaut antat. Zumindest verzichtete ich zwar auf Ätznatron, doch ansonsten probierte ich alles, was der Markt hergab. Doch dieses Vorgehen half nicht wirklich. Auf meinen Haaren blieben Rückstände der Mittel kleben und es bildeten sich Schuppen und das Jucken der Kopfhaut wurde immer schlimmer und es bildete sich unangenehmer Grind. Auf meiner Suche nach dem Wundermittel, wusch ich jeden Tag meine Haare, jedes Mal behandelte ich sie grober und jedes Mal probierte ich ein neues Mittel. So langsam wurde mir klar, dass ich mittlerweile auf eine andere Art ein „Cream Junkie“ war.

Nach dieser Einsicht beschloss ich, den Wahnsinn zu stoppen. Ich tat das, was ich bereits seit Anfang an hätte tun sollen: In Erfahrung bringen, was natürliche Pflege eigentlich ausmacht. Je mehr ich forschte und dazu lernte, desto mehr erschüttert war ich. Ich lag nämlich vollkommen falsch mit meiner Vorstellung von natürlicher Haarpflege. Ich wusste noch nicht einmal, was natürliche Haarpflege eigentlich bedeutete.

Natürliches Aussehen ist noch lange nicht natürliches Pflegen

Die verschiedenen Mittel hatten gut angefangen – kein Zweifel. Doch bei näherer Betrachtung enthielten sie Substanzen oder Massnahmen, die man besser meiden sollte. So begann ich, gesunde Inhaltsstoffe und Massnahmen in meine tägliche Haarpflege zu involvieren und verbaNatürliches Aussehennnte jegliche gefährliche Substanzen und Massnahmen. Und in diesem Moment geschah es!

Ich begann, meine Haare zu lieben

Sogar bevor ich wusste, was dabei herauskam. Der Lernprozess hat meine Denken vollkommen umgekrempelt. Mein Fokus richtete sich nun darauf, mein Haar mit Sorgfalt und Respekt zu behandeln. Es sollte so wachsen, wie es geschaffen war.
Nachdem ich gewissenhaft mein neues Wissen über meine Haare anwendete, wurde mir klar, dass Produkte, die schnelle Erfolge versprechen, nichts sind im Vergleich mit regelmässiger sorgfältiger Pflege. Und nun war ich mir sicher, nur noch gesunde Inhaltsstoffe an mein Haar zu lassen – und das regelmässig!
Manchmal war ich zwar enttäuscht, nicht sofort sichtbare Erfolge zu sehen, doch ich wusste, dass auch einmal gesund essen nicht den Körper gesund macht. Und so reicht es eben auch nicht, nur einmal die Haare gesund zu pflegen. Zumindest nicht nach langer Zeit schlechter Behandlung. Es braucht Zeit, die Haare wieder in die Form zu bringen, dass ihre natürliche Schönheit wieder zur Geltung kommt. Wenn das Haar gesund ist, ist es auch schön. Schön auf seine ganz eigene Art.

Heute bin ich glücklich mit dem Haar, mit ich geboren wurde

Es war ein mühsamer Weg, zurück zu meinen natürlichen Haaren, doc her hat sich gelohnt. Durch diese Erfahrung entwickelte sich in mir eine Leidenschaft für gesundes und natürliches Haar. Und das war der Auslöser, gewissenhaft und ausdauernd die Produktlinie CoolCurls zu entwickeln. Alles, was ich gelernt habe, steckt in diesen Produkten. Und mein Ziel ist es, Haarpflege für natürliches Haar für alle einfacher und ungefährlicher zu machen.
Und was meinen Sie? Sind Sie auch auf dem Weg? Oder sind Sie immer noch unzufrieden mit Ihrem natürlichen Haar? Teilen Sie mit uns Ihre Geschichte und Ihre Erfahrungen. Ich würde mich freuen, wenn dieser Blog dazu beiträgt, uns gegenseitig zu helfen und Mut zu machen stolz auf unsere natürlichen und individuellen Haare und ihre Schönheit zu sein.

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CoolCurls is launching January 2017. However, we will do our best to make the products available as soon as possible. Interested? Sign up and we keep you informed with news and tips as they become available. You can also order by mail. Fill out the contact form with "I want to order" and we will get in touch!

By | 2017-03-08T00:50:42+00:00 März 6th, 2017|Allgemein|0 Comments

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